Von der Rheinebene bis in den Odenwald
Die Gemarkung von Weinheim steigt von der Rheinebene bis weit in den Odenwald an. Wer hier ein Geländer, eine Treppe oder ein Tor plant, muss deshalb zuerst wissen, wo das Haus steht.
Weststadt und Rheinebene
Westlich der Bahnlinie ist Weinheim flach. Hier stehen Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser und Einfamilienhäuser aus verschiedenen Jahrzehnten, dazu Gewerbeflächen. Typische Aufträge sind Balkone zum Nachrüsten, Vordächer, Garagentore und Hoftore. Weil das Gelände eben ist, lassen sich große Bauteile hier gut anliefern und montieren. Für Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften planen wir gleiche Balkone oder Geländer für mehrere Wohnungen in einem Durchgang, damit das Haus einheitlich aussieht.
Kernstadt und Altstadt
Zwischen Marktplatz, Gerberbachviertel und Schlosspark steigen die Gassen zum Berg hin an. Viele Häuser haben einen Eingang über ein paar Stufen direkt an der Gasse, alte Treppenhäuser und kleine Hinterhöfe. Hier fertigen wir Handläufe, Treppengeländer und Gitter, die zum alten Bestand passen, und planen die Bauteile so, dass sie durch enge Durchgänge getragen werden können.
Lützelsachsen, Hohensachsen und Sulzbach
In den Stadtteilen entlang der Bergstraße liegen die Weinberge oft direkt hinter den Häusern. Gärten sind in Terrassen angelegt, Mauern fangen den Hang ab. Wir bauen Treppen, die mehrere Ebenen des Gartens verbinden, und Geländer an Mauerkanten und Terrassen. In den alten Ortskernen kommen Hoftore und Vordächer für Winzerhäuser dazu, für Weingüter auch Kellertreppen und Geländer an Rampen und Treppen im Hof.
Die Höhenstadtteile im Odenwald
Oberflockenbach, Rippenweier und Ritschweier liegen deutlich höher als die Kernstadt. Die Straßen sind steil und kurvig, im Winter wird es kälter und glatter. Für Außentreppen empfehlen wir dort Stufen aus Gitterrost, auf denen Schnee und Wasser nicht liegen bleiben, und einen durchgehenden Handlauf auf beiden Seiten, wenn die Treppe breit genug ist. Vordächer und Überdachungen legen wir für die höhere Schneelast aus.
Außentreppen am Hang richtig planen
Eine Außentreppe am Hang trägt nicht nur Menschen, sie steht auch im Gelände, das sich bewegt und durch das Wasser läuft. Bevor wir planen, sehen wir uns deshalb drei Dinge genau an.
- Fundamente: Die Stützen der Treppe brauchen tragfähigen Grund. Am Hang liegt der oft tiefer als gedacht, oder eine alte Mauer muss mittragen. Ob sie das kann, klären wir mit einem Statiker.
- Steigung und Podeste: Je höher der Unterschied, desto wichtiger sind Zwischenpodeste. Sie teilen die Treppe in kurze Läufe, bieten eine Pause und lassen sich gut an Wege und Türen anschließen.
- Wasser: Regenwasser läuft am Hang immer bergab. Wir planen die Treppe so, dass Wasser unter den Stufen abfließen kann und sich nicht an der Hauswand oder am Fundament staut.
Für die Stufen gibt es verschiedene Lösungen: Gitterrost ist rutschfest und lässt Wasser durch, Stufen aus Riffelblech wirken geschlossen, und auf einer Stahlkonstruktion können auch Stufen aus Naturstein oder Holz liegen. Welche Variante zu Ihrem Haus passt, besprechen wir beim Aufmaß. Mehr zu Treppenarten und Material finden Sie unter Treppenbau, passende Geländer unter Geländerbau.
Industrie und Mittelstand in Weinheim
In Weinheim haben sich seit Langem Industrie und mittelständische Betriebe angesiedelt. Für diese Firmen bauen wir Podeste an Maschinen, Bühnen in Hallen, Geländer an Laufwegen und Tore für das Gelände, dazu Baugruppen nach Zeichnung. Montagen in laufenden Betrieben stimmen wir mit Ihren Schichten und Abläufen ab. Regale in Lager und Produktion prüfen wir nach DIN EN 15635. Auch Betriebe in den Nachbarorten wie Viernheim und Mannheim betreuen wir.