Häuser aus der Nachkriegszeit modernisieren
Nach dem Krieg ist Viernheim stark gewachsen. Ganze Straßenzüge mit Einfamilienhäusern, Doppelhäusern und Reihenhäusern sind in dieser Zeit entstanden. Viele davon werden heute von der nächsten Generation übernommen oder neu gekauft und dann gründlich modernisiert. Dabei geht es fast immer auch um Metallbau: um das Geländer an der Eingangstreppe, den Balkon, das Garagentor und das Vordach.
Erst dämmen, dann montieren
Wird die Fassade gedämmt, wächst die Wand um die Stärke der Dämmung nach außen. Geländer, Vordächer und Gitter, die vorher direkt am Mauerwerk saßen, müssen danach durch die Dämmung hindurch befestigt werden. Dafür gibt es spezielle Konsolen und Abstandsmontagen, die keine große Wärmebrücke bilden. Am besten planen Sie die Metallbauteile deshalb gemeinsam mit der Dämmung. Dann wissen alle Beteiligten, wo später befestigt wird, und es muss nichts nachträglich aufgestemmt werden.
Die alte Balkonplatte
Bei vielen Häusern dieser Zeit ragt die Balkonplatte als Verlängerung der Geschossdecke aus der Fassade. Im Winter leitet sie Wärme nach außen, und an der Decke innen wird es kalt. Manche Eigentümer lassen die alte Platte bei der Sanierung abtrennen und einen neuen Balkon auf eigenen Stützen vor das Haus stellen. Ob das bei Ihrem Haus sinnvoll ist und was dafür nötig ist, klären wir mit Ihnen und einem Statiker. Mehr dazu unter Balkonanlagen.
Reihenhäuser: wenig Platz, genaue Planung
Reihenhausgrundstücke sind schmal, die Nachbarn sind nah. Eine Außentreppe in den Garten, ein Balkon oder ein Vordach muss dort genau auf den vorhandenen Platz passen. Wir messen vor Ort auf und planen so, dass die Bauteile nicht auf das Nachbargrundstück ragen. Bei Doppelhäusern und Reihenhäusern sprechen sich viele Eigentümer vorher mit den Nachbarn ab, damit Geländer und Vordächer in der Reihe einheitlich wirken. Gern fertigen wir dann gleiche Bauteile für mehrere Häuser.
Der alte Ortskern
Im alten Ortskern stehen noch ältere Wohnhäuser und frühere Bauernhäuser, manche mit einer Toreinfahrt zur Straße und einer Scheune im Hof. Die Einfahrten sind oft schmal, und der Hof liegt etwas höher oder tiefer als die Straße. Für neue Hoftore messen wir deshalb Breite, Höhe und Gefälle genau und empfehlen die Torart, die zum Platz passt. Wo der Hof eng ist, hilft oft ein Tor mit zwei schmalen Flügeln, die beim Öffnen weniger Raum brauchen als ein einzelner breiter Flügel.
Wird eine alte Scheune zum Wohnhaus, brauchen Treppe, Galerie und Geländer eine eigene Planung. Den Innenausbau mit Trockenbau, Fenstern und Böden übernehmen wir dabei gleich mit, mehr dazu unter Innenausbau.
Neubau am Stadtrand
Auch in Viernheim entstehen am Stadtrand neue Wohnhäuser. Wer neu baut, sollte Geländer, Balkone und Vordächer früh mit dem Architekten besprechen. Dann können im Rohbau gleich Ankerplatten oder Befestigungspunkte vorgesehen werden, und später muss niemand durch eine fertige, gedämmte Fassade bohren. Auch die Höhe der Brüstung und der Abstand der Stäbe lassen sich so von Anfang an richtig planen.
Bebauungspläne für neue Baugebiete machen oft Vorgaben zu Einfriedungen, also zu Höhe und Art von Zäunen, Mauern und Toren, und manchmal auch zu Farben. Bevor wir ein Hoftor oder ein Vordach für Ihren Neubau planen, sehen wir uns diese Vorgaben mit Ihnen an. So passt das Tor zur Straße, und es gibt keine Rückfragen von der Stadt.
Gewerbe zwischen den Autobahnen
Viernheim liegt an mehreren Autobahnen, und an ihnen liegen große Gewerbeflächen. Für Handel, Logistik und Handwerk fertigen wir Stahlkonstruktionen, Bühnen und Treppen, Industriegeländer und Toranlagen und prüfen Regale nach DIN EN 15635. Weil Viernheim direkt an Lampertheim grenzt, ist der Weg aus unserer Werkstatt kurz. Das hilft, wenn nach einem Anfahrschaden schnell ein Teil ersetzt oder eine Prüfung nachgeholt werden muss. Mehr unter Stahlbau und Maschinenbau und Regalprüfung.