Metallbau für Hafen und Industrie
Der Rheinhafen und die Industriebetriebe machen Gernsheim zu einem wichtigen Wirtschaftsstandort im Ried. In Hallen, an Verladestellen und auf Werksgeländen wird Stahl täglich beansprucht. Hier zählt, dass Konstruktionen sicher geplant, sauber geschweißt und vollständig dokumentiert sind.
Bühnen, Laufstege und Treppen
Wo Anlagen gewartet oder Lagerflächen erweitert werden, braucht es Bühnen, Podeste und Treppen. Wir nehmen die Situation vor Ort auf, planen Stützen, Träger, Belag und Geländer und fertigen die Konstruktion in unserer Werkstatt vor. Die Montage stimmen wir mit Ihrem Betrieb ab, damit Produktion und Verkehr auf dem Gelände möglichst wenig gestört werden. Als Belag eignet sich oft Gitterrost, weil Schmutz und Wasser durchfallen und die Fläche griffig bleibt.
Nachweise nach DIN EN 1090
Wer tragende Bauteile aus Stahl herstellt und ausliefert, braucht eine Zertifizierung nach DIN EN 1090. Für Ihre Unterlagen erhalten Sie von uns zu jedem tragenden Bauteil die CE-Kennzeichnung und eine Leistungserklärung. Zu unserem Team gehören ein Internationaler Schweißfachmann und Schweißer mit Prüfung nach ISO 9606-1. Das ist wichtig, wenn Ihre Fachkraft für Arbeitssicherheit, ein Prüfer oder der Bauherr nach den Nachweisen fragt.
Arbeiten im laufenden Betrieb
In vielen Industriebetrieben gelten eigene Regeln für Fremdfirmen: Unterweisung vor Arbeitsbeginn, abgesperrte Bereiche und ein Erlaubnisschein, bevor geschweißt oder geschliffen werden darf. Wir richten uns nach diesen Vorgaben und sprechen sie vorher mit Ihnen durch. Damit vor Ort möglichst wenig Funken fliegen, planen wir Konstruktionen gern so, dass sie in der Werkstatt geschweißt und bei Ihnen nur noch verschraubt werden. Das verkürzt die Montage und senkt das Brandrisiko in der Halle.
Mehr dazu unter Stahlbau und Maschinenbau und Regalprüfung.
Wohnen in der Schöfferstadt
Gernsheim trägt den Beinamen Schöfferstadt nach Peter Schöffer, der hier geboren wurde und in Mainz zu den Wegbereitern des Buchdrucks gehörte. Die Kernstadt mit ihren älteren Häusern liegt nah am Rhein, um sie herum sind Wohngebiete mit Einfamilienhäusern entstanden. Allmendfeld und Klein-Rohrheim haben ihren dörflichen Charakter behalten.
Entsprechend vielfältig sind die Aufgaben. In der Kernstadt geht es oft um neue Geländer an Eingangstreppen, um Vordächer und um Gitter für Fenster zur Straße. In den Wohngebieten planen wir Terrassengeländer, Balkone und Außentreppen, in den Stadtteilen auch Hoftore und Tore für Nebengebäude. Weil Metallbau und Innenausbau bei uns zusammengehören, können Sie bei einer Modernisierung auch Fenster, Böden und Trockenbau gleich mit beauftragen.
Nahe am Ufer ist die Luft oft feucht, und Nebel hält sich im Herbst gern länger. Für Geländer und Handläufe an Häusern in Rheinnähe empfehlen wir deshalb Edelstahl oder verzinkten Stahl mit zusätzlicher Beschichtung. Auch die Befestigung zählt: Schrauben und Anker wählen wir aus einem Material, das zum Bauteil passt, damit sich an den Verbindungen kein Rost bildet. So bleibt das Geländer am Haus über Jahre sicher und ansehnlich.
Wenn das Wasser kommt
Wer nah am Rhein wohnt, kennt hohe Pegelstände. Auch hinter dem Deich kann bei Hochwasser das Grundwasser steigen und in Keller drücken. Kommt ein Wasserschaden durch eine undichte Leitung oder Starkregen hinzu, ist rasches Handeln gefragt. Bevor die Sanierung beginnt, sollten Sie:
- die Wasserzufuhr abstellen, wenn eine Leitung die Ursache ist
- den Strom in den betroffenen Räumen abschalten
- Fotos vom Schaden machen
- Ihre Versicherung informieren und einen Fachbetrieb rufen
Danach messen wir die Feuchtigkeit, trocknen die Bauteile technisch und bauen Wände, Decken und Böden wieder auf. Weil wir Trockenbau, Böden und Türen selbst übernehmen, kommt der Wiederaufbau aus einer Hand. Stand Wasser länger im Keller, sehen wir uns auch Kellertreppen, Geländer und Gitter aus Stahl an, denn an Stellen ohne intakte Verzinkung oder Beschichtung kann sich danach Rost bilden. Mehr dazu unter Schimmel und Wasserschäden.